IMSA Performance MATMUT Porsche gewinnt fünfte Auflage Dunlop 24H of Dubai

Das französische IMSA-Performance-MATMUT-Team hat die fünfte Auflage der Dunlop 24 Hours of Dubai gewonnen. Nach 24 Stunden Rennsport auf dem 5,390 Kilometer langen Kurs im Autodrom von Dubai brachte es die Fahrerpaarung mit Raymond Narac, Patrick Pilet und Marco Holzer im Porsche 911 GT3 RSR auf eine Gesamtdistanz von 608 Runden. Marco Holzer fuhr das Auto über die Ziellinie. „Mein erster Gesamtsieg bei einem 24-Stunden-Rennen, ein fantastisches Gefühl“, sagte der Deutsche. Platz zwei ging an das japanische Petronas-Syntium-Team, dessen BMW Z4 Coupé von Nobuteru Taniguchi, Masataka Yanigada, Farique Hairuman, Johannes Stuck und Hiroki Yoshida gefahren wurde. Das Al-Faisal-Racing-Team mit Abdulaziz Al Faisal, Claudia Hürtgen, Marko Hartung und Khaled Al Faisal im BWW Z4 Coupé kam auf Platz drei im Gesamtklassent.

Das Debüt bei den Dunlop 24h of Dubai hätte für das französische IMSA-Performance-MATMUT-Team nicht besser ausgehen können. Der erste Auftritt des Teams im ersten internationalen Langstreckenrennen im neuen Jahr brachte der Mannschaft nicht nur die Pole-Position, sondern auch ein überlegener Gesamtsieg mit einem Vorsprung von nicht weniger als drei Runden. Zusammen mit den BMW bestimmte das IMSA-Performance-MATMUT-Team während des größten Teils des Rennens das Tempo. Das Auto mit der Startnummer 66 fuhr fast nie außerhalb der Top Drei. „Natürlich hatten auch wir einige kleine Probleme, aber dass wir den Sieg nach Hause fahren konnten, ist großartig. Ich bin besonders froh für Porsche und für unseren Sponsor MATMUT“, sagte Fahrer und Teambesitzer Raymond Narac. Patrick Pilet, der im Zeittraining am Donnerstag die Bestzeit herausgefahren hatte, gab zu, dass er unmittelbar nach dem Start in eine schwierige Situation verwickelt wurde. „Ein Fahrer eines kleineren Autos hat mich übersehen und das linke Hinterrad meines Autos getroffen. Da habe ich mich wirklich Sorgen gemacht, aber zum Glück war das Auto in Ordnung.“

In der ersten Rennhälfte bestimmten die beiden IMSA-Performance-Matmut-Porsche sowie die BMW der Teams Petronas-Syntium und Al Faisal Racing das Tempo. Der zweite IMSA Performance Matmut-Porsche (Christophe Bourret/Pascal Gibbon/Richard Balandras) fiel zurück, nachdem in der zwölften Stunde des Rennens die Kupplung ausgetauscht warden musste. Später bedeutete ein Getriebeschaden der Ausfall.

Das japanische Petronas-Syntium-Team fuhr ebenfalls zum ersten Mal in Dubai. Die beiden BMW Z4 fuhren die meiste Zeit unter den ersten Fünf, aber das zweite Auto (Tatsuya Kataoka/Manabu Orido/Johan Adzmi/Kosuke Matsuura/Hiroki Yoshida) fiel eine halbe Stunde vor Schluss aus. Eine gute Leistung zeigte das BMW Team Hungary with Efficient Dynamics. Der BMW 120D mit den Fahrern Lázlò Palik/János Vida/Csaba Walter/Gábor Weber kam unter 75 gestarteten Teams als Sieger der D2-Dieselklasse auf Platz elf im Gesamtklassement ins Ziel. Der ungarische Brokernet-Silversting-Sportwagen war ebenfalls erfolgreich mit dem Klassensieg in der SP1-Klasse durch Kalman Bodis/Attila Barta/Istvàn Ràcz/Wolfgang Kaufmann für das Team Bovi Motorsport. Als Spitzenreiter der A3T-Klasse fuhr der SEAT Leon des spanischen SUNRED-Teams (Oscar Nogues/Michael Rossi/Ferran Monje/Borja Veiga) lange Zeit unter den Top Ten, fiel nach einer Kollision jedoch zurück. Dennoch feierte das SUNRED-Team einen Doppelsieg in seiner Klasse.
(Pressetext Creventic)

Link: Ergebnissliste 24h of Dubai 2010