Deutsche Tourenwagen Masters / Zandvoort, 6. Lauf 2010
Strand, Sand und DTM...
Am kommenden Wochenende steht im niederländischen Zandvoort das sechste von insgesamt elf DTM-Saisonrennen auf dem Programm. Seit 2001 ist der Dünenkurs im DTM-Kalender vertreten - und immer erlebten die Zuschauer rund um die 4,307 Kilometer lange Strecke packende Rennen.
Der Kurs in Zandvoort ist bei Fahrern und Zuschauern gleichermaßen beliebt: Aufgrund seiner einzigartigen Lage, nur einen Steinwurf vom Meer entfernt, schätzen vor allem Fans die Rennen in Zandvoort. Für die Fahrer ist die Nähe zur Nordsee Fluch und Segen zugleich: „Sand ist das Stichwort“, sagt Maro Engel, der hier im vergangenen Jahr in die Punkte gefahren ist. „Durch die umliegenden Dünen wird immer sehr viel Sand auf die Strecke gewirbelt. Da ist es ganz wichtig, dass man wirklich jeden Zentimeter auf der Ideallinie ist“, weiß der Mercedes-Benz-Pilot.
Auf über vier Kilometern liegt der Kurs eingebettet in den Dünen, es geht bergauf und bergab. „In Zandvoort muss man richtig Gas geben“, sagt Susie Stoddart. „Es ist wichtig, alle Kurven zusammenzubringen.“ Im letzten Jahr im Qualifying hat das Audi-Pilot Oliver Jarvis am besten geschafft. Als erstem Fahrer ist es dem Briten damals gelungen, in einem Vorjahreswagen die Pole-Position zu erobern. Genau deshalb freut er sich ganz besonders auf das Rennen in den Niederlanden. „Der Kurs ist technisch sehr anspruchsvoll und auch sehr schnell“, so Jarvis. Auch Audi-Kollege Alexandre Prémat, der 2007 als Zweiter die Ziellinie überquerte, fährt gern dort: „Meiner Meinung nach ist die Strecke eine der besten in dieser DTM-Saison.“ (Quelle: dtm.de)
Tip: Streckenvorstellung auf dtm.tv